Radtouren

Rund um Wehrheim gibt es vieles was man auch mit dem Fahrrad entdecken kann. Hier finden Sie tolle Strecken und hilfreiche Tipps dafür. Unsere Radtourenhefte gibt es in der Touristinfo im Rathaus und in der Postbox des Radwander-Rastplatzes „Schöner Platz“ am Kreuzsteinweg.

Anregungen und Tipps zu unseren Radtouren können Sie gerne an den Wehrheimer Radwegebeauftragten Herr H-J Steffen-Jesse weitergeben.

Ladestationen für E-Bikes finden Sie hier.

Wandervorschläge

Die Wanderfreunde Wehrheim führen regelmäßig Touren in unserer herrlichen Landschaft durch. Sie kennen sich in unserer Gemarkung sehr gut aus und achten auf die Beschilderung des Wanderwegenetzes. Auf ihren Strecken kann man die Natur "live" erleben und begegnet oftmals Dokumenten und Zeitzeugen unserer Kultur und Geschichte.

Wir danken Herrn Kruchten für die Zusammenstellung der nachstehend vorgeschlagenen Wanderungen.

  • Nördlicher Gemarkungsrundgang

    Länge ca. 13 km

    In der „Oranienstraße“ starten. Diese geradeaus bis Kreuzung folgen, dann in gerader Richtung überqueren und den „Langwiesenweg“ in Richtung Westerfeld folgen. Vor der Unterführung (B 456) rechts abbiegen, dem leicht ansteigenden Pfad folgen. An der Sportanlage „Oberloh“ vorbei bis zur Verbindungsstraße Wehrheim – Usingen. Geradeaus überqueren, dem „Panoramaweg“ folgen, bis der Weg die K 728 kreuzt. Straße überqueren, an der „Schlink“ vorbei, weiter am Waldrand entlang vorbei am „Wolfsborn“ bis der Weg endet. Links abbiegen, dann rechts halten, Richtung Haubergsgrund, immer am Waldrand entlang. Über den „Galgenberg“ dem Weg geradeaus folgen bis zur Einmündung in den Limeswanderweg. Rechts abbiegen, diesem folgen bis Kreuzung (Rodheimer Straße). Jetzt geradeaus weitergehen und durch den Wald folgen. Am „Jagdhaus“ vorbei, bergab, rechts halten, am eingezäunten Grundstück entlang. Dann in gerader Richtung bergab, stets auf dem breiten Weg bleiben. Weg verlässt Wald in weiter Linkskurve, dieser folgen. Leicht ansteigenden Weg geradeaus den Hügel hoch gehen. Dann bergab dem Weg folgen bis zur „Köpperner Straße“. Rechts halten, in Richtung Wohngebiet gehen. Die 2. Straße rechts hineingehen (“Wiesenau“), geradeaus weiter dann rechts zum Bürgerhaus.

  • Auf den Spuren der Römer

    Länge ca. 14 Km

    Zum „Obernhainer Weg“ gehen. Diesem folgen bis Abzweig „Klingelsmühle“, vor dem Bushäuschen links. Auf diesem Weg in fast gerader Richtung aufwärts zur Saalburg gehen. Die L 3041 überqueren, geradeaus bergauf bis zur alten „Obernhainer Straße“, dann links abbiegen, Straße folgen bis zur Saalburg. Am Haupteingang in den „Limeswanderweg“ (schwarzer Wachturm) einsteigen. Am Kastell vorbei über die Brücke der B 456, dann links runter. Dem Wanderzeichen folgen. Im Tal die B 456 unterqueren, an der „Lochmühle“ vorbei, dann den Bahnübergang queren, vor der Saalburg-Siedlung rechts hoch, dem Wanderweg am Limes entlang folgen. Vor dem Munitionsdepot, links abbiegen, der „Rodheimer Straße“ folgen. Am Ende des Depots dem „Limeswanderweg“ verlassen. Die Straße in gerader Richtung weitergehen. Bergab am Schwimmbad vorbei, zum Friedhof, dort links abbiegen und durch die „Danziger Straße“, die „Waldenburgerstraße“, am Zaun der Turnhalle entlang, dann rechts zum Bürgerhaus.

  • Der Limes im Taunus

    Der Limes im Taunus ist einer der am besten erhaltenen Abschnitte der römischen Grenze. Zusätzlichen Reiz erhält das Denkmal durch die Einbettung in die wunderschöne Umgebung des Naturparks Hochtaunus.

    Der Taunuslimes diente in römischer Zeit vor allem dem Schutz der westlichen Wetterau und der Mainebene. Beide waren für die Versorgung der Truppen, aber auch in strategischer Hinsicht, von großer Bedeutung. Um die fruchtbare Wetterau in das Reichsgebiet einzubeziehen, macht der Limes einen auffallenden Bogen in seinem Verlauf.
    Die Römer legten den Taunuslimes um 90 n. Chr. an und hielten ihn bis nach der Mitte des 3. Jh. n.Chr. Im Taunus sind daher Überreste aller vier Ausbauphasen zu besichtigen. In seiner ersten Phase ab ca. 90 n. Chr. bestand der Limes aus einem Postenweg, an dem hölzerne Wachtürme standen. Im Wald wurde für den Weg eine Schneise geschlagen. Um 120 n. Chr. kam als zusätzliche Sicherung eine hölzerne Palisade hinzu. Gegen 150 n. Chr. begannen die Holztürme zu verfallen. Die Römer entschlossen sich nun, massive Steintürme zu errichten. Von dieser Entwicklung zeugen einige Turmstellen, an denen Reste von Holz- und Steintürmen nebeneinander liegen. Aus der letzten Ausbauphase des Limes stammen die markantesten Überreste. Am Ende des 2. Jh. n. Chr. schütteten die Soldaten zwischen Postenweg und Palisade einen Wall auf, vor dem ein Graben lag. Wahrscheinlich ersetzte der Wall die zu diesem Zeitpunkt bereits marode Palisade. Der Obergermanisch-Rätische Limes wurde im Jahr 2005 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Somit steht auch der ca. 15 Kilometer lange Limesabschnitt in unserer Gemarkung als Weltkulturerbe unter besonderem Schutz und Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit.

  • Der Taunus am Winterstein
    © Michael Mohr

    Der Natura Trail verläuft auf dem Taunuskamm an der Grenze zur Wetterau. Der Taunus ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges, seine geologische Entstehung reicht bis in das Zeitalter des Devons zurück, 400 Millionen Jahre vor unserer Zeit. In der Region siedelten die Kelten und erstellten Höhenfestungen am Altkönig und am Hausberg. Auch Hügelgräber dieser Zeit zeugen von der Besiedelung. Später folgten die Römer und bauten den Grenzwall Limes, integrierten so die fruchtbaren Böden der Wetterau als Kornkammer in das römische Reich. Hügelgräber, Limes, ein Wachturm und ein römisches Kastell sind historische Zeugnisse, die wir auf unserer Wanderung sehen.

    Doch unser im Naturpark Taunus gelegene Weg bietet auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, schützenswerte Natur in zwei Natura 2000-Gebieten zu erleben. Wir durchstreifen ein Refugium für Amphibien auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz „Eichkopf“ und lernen den „Haubergsgrund“ mit seinen Wiesen und Auenwäldern kennen.

  • Wanderung von Pfaffenwiesbach zum Winterstein

    Vom Parkplatz am Reitplatz führt der Weg zum Wald und nach 620 m auf die Taunusklub-Route 11.
    Folgen Sie nun dem Weg bis zum Forsthaus Winterstein http://www.forsthaus-winterstein.de/ .
    Der Biergarten lädt zu einer kleinen oder größeren Rast ein.
    Hinter der Gaststätte biegen Sie nun rechts ab auf die Taunusklub-Route 12. Ein längerer gerader Anstieg bringt Sie zum Aussichtsturm "Winterstein" (s. Abb. 3). Genießen Sie hier den wundervollen Panoramablick in die Fläche der angrenzenden Wetterau.
    Hinter dem Winterstein folgen Sie dem Wanderweg mit der Kennzeichnung liegendes "U" -  erst in südlicher, anschließend in südöstlicher Richtung. Hierbei passieren Sie den 518 m hohen Steinkopf mit seinem prägnanten Funkturm (s. Abb. 4). Dies ist gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderroute.
    Ein paar hundert Meter hinter dem Steinkopf zweigt der Weg "K" von der bisherigen Route ab und führt Sie zum 500 m hohen Kuhkopf mit Hütte (s. Abb. 5). Folgen Sie von hieraus dem Wanderweg mit der Kennzeichnung"T" in nordöstlicher Richtung zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Reitplatz in Pfaffenwiesbach.

  • Wanderung zur Kapersburg und rund um Wehrheim

    Die Wanderung auf dem Pfad mit der Kennzeichnung "Roter Rehbock" beginnt am Freibad "Ludwig-Bender-Bad". Am Grillplatz links auf den Schotterweg abbiegen. Vorbei geht es an Streuobstwiesen und Bienen Richtung Wald.
    Im Wald links abbiegen und dem Graspfad folgen. Dieser verläuft über den Süßeberg (389,3 m) bis zum nächsten Schotterweg. Dort wieder links abbiegen, bis es rechts auf einen sehr schönen, naturbelassenen Weg durch den Wald weiter geht. Am Schotterweg angekommen  mehrere Kilometer in die rechte Richtung wandern.
    Auf freiem Feld angekommen hat man einen schönen Blick nach Pfaffenwiesbach. Nach Überquerung des kleinen Wiesbaches lädt die Stelle am Jesuskreuz zu einer Rast ein.
    Der Wanderweg führt wieder in den Wald, und entlang der Zäune des Munitionsdepots Wehrheim gelangt man zu den Resten des ehemaligen Kastells "Kapersburg". Interessierte Wanderer können dort an der Infotafel sowie durch die Mauerreste einige Informationen über das Leben der dort einst stationierten römischen Soldaten erfahren.
    Der Wanderweg führt weiter vorbei an einer kleinen Hütte und von dort zurück an das Munitionsdepot, wo der Weg links auf den Limes zuläuft. Weiterwandern bis ein Schotterweg aufkreuzt, der bis zum Jagdhaus Wehrheim verläuft.
    Nun knickt der Weg links ab Richtung Wehrheim und freies Feld wird sichtbar. Genießen Sie den schönen Ausblick auf Wehrheim. Ebenfalls ist das Schwimmbad Wehrheim bereits sichtbar.
    Nach Überquerung des Bizzenbaches endet die Wanderung am Schwimmbadparkplatz. Die dortige Gaststätte "Zum Bizzenbachtal" bietet gute typisch regionale Küche, und auf der Bierterrasse hat man einen schönen Ausblick bis zum Großen Feldberg.

    Für diese rund 5-stündige Wanderung werden Rucksack, Verpflegung und festes Schuhwerk empfohlen.

Weitere interessante Routen finden sie hier.

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Römerkastell Saalburg
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