„Hochtaunuskreis-hilft“ vernetzt Hilfsangebote in den Kommunen


Dazu wurde eine Emailadresse beim Kreis eingerichtet (hochtaunuskreis-hilft@hochtaunuskreis.de) unter der sich ehrenamtliche, freiwillige Helfer melden können. Die Freiwilligen bekommen nach Anmeldung einen Rückmeldebogen zugeschickt, oder können ihn von der Homepage des Kreises herunterladen. In der Leitstelle Integration des Hochtaunuskreises werden die Helfer registriert und in die Kommunen weitergemeldet.

Die Gemeinden und andere Institutionen vor Ort wie Religionsgemeinschaften oder bürgerschaftliche Hilfsorganisationen teilen den Freiwilligen ihre konkreten Aufgaben zu. Informationen dazu, wer welche Hilfe braucht, kommen vom Diakonischen Werk, der Caritas oder der Senioren-Anlaufstelle Novas-Mobil. Hier werden die Anfragen der Hilfesuchenden gesammelt und ebenfalls in einem Fragebogen festgehalten.

Das Vermittlungsangebot wird über sämtliche Kanäle aller beteiligten Institutionen verbreitet. Es gibt zwei Flyer, einer für Hilfesuchende und ein zweiter, mit dem ehrenamtlichen Helfer aufgefordert werden, sich zu melden. Außerdem soll via Facebook und Instagram, in der Presse und über andere öffentliche und private Netzwerke für die Aktion geworben werden.

Auch das Bürgertelefon des Hochtaunuskreises nimmt Anfragen und Angebote entgegen und leitet sie weiter. Auf der Homepage des Hochtaunuskreises (www.hochtaunuskreis.de) findet sich über den Pfad „Informationen der Kreisverwaltung zu Corona – Nachbarschaftshilfe“ gebündelt alles zur Aktion „Hochtaunus-hilft“. An dieser Stelle informiert eine Liste, die fortlaufend aktualisiert wird, außerdem zu anderen Hilfsangeboten in den Kommunen des Kreises. 

„Wir suchen gesunde Menschen, die keiner Risikogruppe angehören und an ihrem Wohnort helfen können“, erklärt Hechler. Die Helfer sind während ihres Einsatzes über die Unfallkasse des Landes Hessen versichert. Natürlich gelten auch für die Hilfeleistenden die allgemeinen Regeln: Die Helfer sind allein unterwegs, sie gehen nicht ins Haus oder die Wohnung der Menschen, für die sie eine Besorgung machen, sie halten den üblichen Abstand von mindestens eineinhalb Metern ein, die Hygieneregeln wie häufiges Händewaschen sind selbstverständlich.

Die Helfer werden mit ihrem Personalausweis beim Kreis registriert, die Kopie des Ausweises wird nach der Registrierung des Helfers wieder gelöscht. Die Ehrenamtlichen bekommen ein Informationsschreiben, in dem ihnen Tipps zur Kommunikation mit den Hilfesuchenden und für den Ablauf zum Beispiel eines Einkaufs gegeben werden. Ehrenamtliche Helfer mit medizinischen Kenntnissen werden direkt an das Rote Kreuz weitergeleitet.

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