Betreten des Waldes jetzt lebensgefährlich


Der Hessische Waldbesitzerverband warnt die Bevölkerung davor, in den nächsten Tagen den Wald zu betreten. Viele Wege sind durch umgestürzte Bäume unpassierbar. Die Bäume liegen kreuz und quer übereinander und stehen unter Spannung. Unter umgestürzten Bäumen durchzukriechen oder darüber zu klettern ist lebensgefährlich, weil sich die Spannungen jederzeit lösen können und die tonnenschweren Stämme dann wie ein Katapult unvorhersehbar in eine Richtung schnellen.

Vom Sturm angeschobene, aber stehen gebliebene Bäume können jederzeit ohne Vorwarnung umstürzen.
Waldarbeiter und Maschinenführer haben alle Hände voll zu tun, umgestürzte Bäume zu entasten und von den Wegen zu ziehen. Erst wenn die Wege wieder frei sind, können sie in den Waldbeständen nachzuschauen, ob großflächige Schäden durch Windbruch entstanden sind. Das wird erfahrungsgemäß einige Tage dauern.
Waldkindergärten sollten in den nächsten Tagen dem Wald fern bleiben und erst dann wieder zu ihren gewohnten Plätzen gehen, wenn der zuständige Förster es freigibt.

Der Aufenthalt in der Nähe von Baumfällarbeiten und Holzerntemaschinen ist lebensgefährlich. Deshalb ist das Betreten von Waldflächen, in denen Holz eingeschlagen wird, gesetzlich verboten. Generell gilt das ganze Jahr über: Wenn Waldwege durch Schilder und Flatterband wegen Holzfällarbeiten gesperrt sind, heisst das für jeden Waldbesucher: „Umkehren! Betreten ab hier verboten!“

Der Hessische Waldbesitzerverband fordert die Bevölkerung auf, diese Gefahren sehr ernst zu nehmen. Das heisst: Spazierengehen, Joggen, Mountainbiken nur außerhalb des Waldes.

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