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3.07.18
Öffentliche Bekanntmachung, Pressemitteilung
Kompostierbare Plastikbeutel sind Störstoffe im Bioabfall

Die Rhein-Main Deponie GmbH (rmd) bittet die Nutzer der Biotonne, beim Sammeln des Mülls auf  kompostierbare Plastikbeutel aus Maisstärke zu verzichten. Da die Zerfallszeit des Materials die Durchlaufzeiten in den Vergärungsanlagen der rmd erheblich überschreitet, wird die Verwertung des Bioabfalls durch die Benutzung der Beutel stark beeinträchtigt. Darüber hinaus sind „Maisstärkesäcke“ nicht komplett kompostierbar und dürfen laut EU-Norm (EN 13432) sogar einen Anteil an Erdöl enthalten. Die einzigen zulässigen Alternativen sind das Einpacken des Biomülls in Zeitungspapier oder das Sammeln in Papiertüten.

Die Pressemitteilung  der rmd „Kein Plastik in der Biotonne“ finden Sie hier https://www.deponiepark.de/fileadmin/user_upload/PDF/Kein_Plastik_im_Bioabfall.pdf

Allgemeine Informationen zum Thema Abfallentsorgung stellt die Gemeinde Wehrheim auf ihrer Homepage unter „Bürgerservice“ zur Verfügung >>> hier

Nützliche Tipps für den Umgang mit der Biotonne im Sommer finden Sie nachstehend

Die Biotonne im Sommer

Sommerliche Temperaturen erfordern einen sorgfältigen Umgang mit der Biotonne. Wenn sich bereits Maden in der Biotonne befinden, muss man nicht tatenlos zusehen. Sie können sich nicht entwickeln, wenn vorbeugend einige Tipps beachtet werden

O Stellen Sie die Biotonne an einen kühlen, schattigen Platz.

O Lassen Sie die Biotonne nach der Entleerung bei gutem Wetter offen stehen, damit sie austrocknen kann

O Entfernen Sie Reste, die an den Rändern und Wänden der Biotonne haften.

O Legen Sie als erste Schicht geknülltes Zeitungspapier oder Eierpappen zum Aufsaugen von Feuchtigkeit in die Biotonne.

O Wickeln Sie Essenreste in Zeitungspapier oder benutzen Sie im Handel erhältliche Bioabfallsammeltüten aus nassfestem Papier.

O Mischen Sie Strauch- oder Häckselgut zur besseren Belüftung unter die Küchenabfälle

O Trocknen Sie Rasenschnitt vor dem Einfüllen in die Biotonne

O Gesteinsmehl, trockene Gartenerde oder ungelöschter Kalk (Vorsicht ätzend!) können helfen, wenn übermäßig Maden auftreten