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Bilderserie Ortsjubiläum Pfaffenwiesbach

 

Bilderserie von den Feierlichkeiten zum 850-jährigen Bestehen des Ortsteils Pfaffenwiesbach vom 18. bis 20. August 2017.

 

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Bilder:

Martina Rethmeyer



Eröffnung der Festtage mit einem Kommers



Die Ehrengäste


Theaterstück mit unterhaltsamen Szenen zur Ortsgeschichte






Aufstellen der Kerbe-Liesel durch die Kerbeburschen


Bunter Festabend mit den Feuerthaler Musikanten


Festzug unter großer Beteiligung











Waschfrau


Kunstaktionen



Jubiläums-Briefmarke


Ortseingangsschild


Ortsansicht aus Richtung Usingen


Katholische Sankt Georgskirche mit neuer Fassade


Ortsansicht aus Richtung Wehrheim


Pfingstbornanlage


Alte Schule


Katholisches Pfarrhaus


Reitsportanlage


Kirche bei Nacht


 

 

 

 

 

Programm zur 850 Jahrfeier Pfaffenwiesbach

 

vom 18.08.2017 – 20.08.2017

 

 

Freitag 18.08.2017

 

19:00 Uhr        Festkommers mit Ansprachen in der Wiesbachtalhalle, anschließend

 

21:00 Uhr        Theaterstück mit lustigen Anekdoten der Dorf- und Vereinsgeschichte

 

 

 

Samstag 19.08.2017

 

17:00 Uhr         Totenehrung auf dem Friedhof

 

18:00 Uhr         Festgottesdienst in der kath. Kirche

 

19:00 Uhr         Großer Bunter Abend mit den „externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Feuerthaler Musikanten“ in der Wiesbachtalhalle

 

 

 

Sonntag 20.08.2017

 

14:00 Uhr         Großer Festzug durch die Gemeinde

 

16:00 Uhr         Darbietungen der am Festzug teilnehmenden Musikvereine und Gruppen in der Wiesbachtalhalle

 

18:00 Uhr         Musik mit den „Halbstarken“ und Ausklang des Festwochenendes

 

 

 

 

An allen drei Tagen wird ein Vergnügungspark rund um die Wiesbachtalhalle zur Verfügung stehen.   

 

 

 

 

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Geschichte unseres Ortsteils Pfaffenwiesbach

 

 

Die älteste Urkunde, in der der Ort genannt wird, datiert aus dem Jahr 1167. Deren Text verkündet, dass der Bischof von Würzburg den Ort dem Kloster Schlüchtern unterstellte. Eine Basilika, Menschen und Rechte werden erwähnt. Weder die Menschen noch die Basilika sind 1167 erzeugt oder gebaut worden, sondern müssen schon vorher existiert haben, heißt es in einem Artikel der Pfaffenwiesbacher Heimathefte, deshalb kann mit Recht davon ausgegangen werden, dass Pfaffenwiesbach deutlich älter ist. Leider fehlen fast überall schriftliche Unterlagen über das damalige Zeitgeschehen, ausgenommen über Vorgänge an Fürsten- oder Königshöfen bzw. über Schenkungen und Verwaltungsverfügungen der Kirche.

 

Dank der römischen Geschichtsschreiber weiß man viel über die Geschichte vor der christlichen Zeitrechnung, doch nach dem Abzug der Römer trat ein Jahrhunderte dauernder Leerlauf ein, der sich erst durch das Frankenreich wieder aufhob. Die ältesten Zeugen der Vergangenheit sind die Hügelgräber, die in der Zeit zwischen 1500 bis 500 vor Christus hier angelegt wurden und dienen als Beweis dafür, dass das "Wiesbachtal" früh besiedelt war. Als einen weiteren Hinweis auf das hohe Alter des Wehrheimer Ortsteils dient auch der Ortsname mit der Endung "-bach", der auf älteste Ortsgründungen in der Nähe eines ergiebigen Bachs hinweisen soll.

 

Geschichtlich fundiert ist auf jeden Fall auch, dass im 11. und 12. Jahrhundert nach Christus Adel, Kirche und Klöster von den im Tal des Wiesenbaches gelegenen Ländereien Besitz ergriffen. Dabei differieren die Schreibweisen des Ortes mitunter erheblich, lassen aber dennoch keinen Zweifel daran, dass es sich um Pfaffenwiesbach handelte.

 

In Pfaffenwiesbach bestand seit dem frühen 13. Jahrhundert eine Besitzung des Deutschen Ordens, auch Ritterorden genannt. Die spärliche Quellenlage verrät wenig Genaues, eine geschichtliche Betrachtung des Ordens würde hier zu weit führen. Interessant hingegen dürfte noch sein, dass es um Pfaffenwiesbach viele Fossilienfunde gibt, die inzwischen nicht nur interessante Rückschlüsse auf die Frühzeit zulassen, sondern sích auch bei Besuchern des Heimatmuseums regen Interesses erfreuen.

 

Im Laufe der Zeit entstand in Pfaffenwiesbach ein Dorfkern mit schönen verzierten Fachwerkhäusern, wodurch Pfaffenwiesbach bereits erfolgreich an mehrerern Regional- und Landeswettbewerben teilgenommen hat.