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Apfelblütenkönigin Katharina II.

 

Am Wehrheimer Apfelblütenfest, das am Sonntag, den 07. Mai 2017 im "Ludwig-Bender-Bad" wieder mit zahlreichen Gästen gefeiert wurde, hat unsere Apfelblütenkönigin "Katharina II." ihre Regentschaft für den Zeitraum 2017/2018 übernommen.

 

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Zeitungsberichte von ihrer Inthronisation

>>> externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Bericht 1

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Fotos:

Gerrit Mai

 

 

Verfolgen Sie ihren Weg mit nachstehenden Berichten und Bildern.

 

April 2017

 

Rückblick und Vorausschau

 

 

 

Kontaktaufnahmen mit unserer Apfelblütenkönigin sind über die Gemeindeverwaltung Wehrheim möglich

 

Mit freundlicher Unterstützung:

 

 

 

Zum Vergrößern der Aufnahmen bitte die Fotos anklicken

April 2017


Die neue Wehrheimer Apfelblütenkönigin Katharina II.


Die königliche Frisur sitzt

Katharina II. ist die neue Apfelblütenkönigin. Sie übernimmt das Zepter

 

Von GERRIT MAI

Sie tanzt gerne und ist es gewohnt, vor Publikum aufzutreten. Mit ihrer freundlichen und offenen Art, mit der sie auf Menschen zugeht, ist Katharina Becker prädestiniert dafür, ein Jahr lang das Wehrheimer Apfelzepter zu tragen.

Sie ist die erste Apfelblütenkönigin mit einer II. hinter dem Namen: Katharina II. heißt mit bürgerlichem Namen Katharina Becker und regiert von Sonntag, 7. Mai, an im Apfeldorf. Zur Erinnerung: Katharina I. alias Katharina Reichelt war die sechste Apfelblütenkönigin in den Jahren 2009/2010. Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht, und es ist davon auszugehen, dass Katharina II. ihr in keiner Weise nachsteht. Beste Voraussetzungen hat sie dazu. Sie ist ein echtes „Wehrheimer Mädsche“, liebt ihr Heimatdorf, liebt Apfelwein und ab und zu einen Wehrheimer Wintertraum-Likör.

Und wer es nicht weiß: Der Altvordere, der in Wehrheim bekannt wie ein bunter Hund war, war ihr Urgroßvater Karl Scholl, der letzte gemeindliche Schäfer im Apfeldorf. Zur Familie gehören neben Mama Christine und Papa Peter, die 18-jährige Schwester Luisa, die Hunde Sheila und Max sowie die Katzen Bobby und Minesch. Bühnenauftritte sind Katharina nicht fremd, denn sie ist – wie einige ihrer Vorgängerinnen – ein Gardemädel mit Leib und Seele, hat sich bei den externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Limes-Krätschern in 14 Jahren von den Minis bis zur Maxigarde empor getanzt und liebt die Fastnacht

Aber Katharina hat nicht nur Musik in den Beinen, sie hat auch die Musikklasse der externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Christian-Wirth-Schule in Usingen besucht, und sich fürs Abitur die Leistungsfächer Musik und Mathematik ausgesucht.

Das eine hat sie zum Hobby gemacht, die Mathematik ist für ihren zukünftigen Beruf wichtig. Sie absolviert derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz und sicher auch einige Zeit in der Wehrheimer Agentur arbeiten. Aber auch die Chefs in Frankfurt sind stolz drauf, eine Königin in Ausbildung zu haben. Katharina ist 20 Jahre alt, liiert und häufig auf Dorffesten oder in Alt-Sachsenhausen zu finden, wenn sie mal ausgeht. Sie freut sich darauf, im Apfelblütenköniginnen-Jahr viel zu erleben, Spaß zu haben, neue Kontakte zu knüpfen, und Menschen kennenlernen, die sie sonst nie getroffen hätte, zum Beispiel Hessens Ministerpräsidenten. Sie hofft auf Erfahrungen, die sie selbst weiter bringen.

 

Kinder und Familie

 

Nach der Schule hat Katharina in der Kita Große Lache ein halbes Jahr im Bundesfreiwilligendienst gearbeitet, denn sie liebt den Umgang mit Kindern, und träumt von einer Familie, aber als emanzipierte junge Frau auch von einem Weiterkommen im Job. Sie mag Musik, wie sie gerade in den Charts ist, und Essen wie es auf den Tisch kommt. Da reichen Pfannkuchen oder Salat. Auf das Frühstück möchte die neue Hoheit aber nicht verzichten. „Ich bin ein Frühstücksmensch.“ Sie liebt Apfelwein und Äpfel, aber mit den alten Sorten kennt sie sich noch nicht so gut aus. Aber sie hat ja nun ein ganzes Jahr Zeit, um sie kennenzulernen. Katharina möchte übrigens auch in Zukunft im Apfeldorf leben, denn: „Hier gibt es alles, was man braucht.“

 

 

Vorbereitung auf die Inthronisation

 

VON GERRIT MAI

Das hat’s auch noch nicht gegeben. Ein Friseur aus Syrien ist fürs Haarstyling der neuen Hoheit zuständig. Fürs Autogrammkarten-Foto gab’s den ersten Testlauf.

Wehrheim.

Die designierte Apfelblütenkönigin Katharina II. ist mitten in den Vorbereitungen für das Apfelblütenfest. Ihr Kleid – ein Traum aus blauem Taft und Tüll mit glitzernden Pailletten im Oberteil - hängt im Schrank und das Apfelkrönchen hat sie auch schon besorgt. Sie fiebert ihrem ersten offiziellen Auftritt, dem Fest, das am Sonntag, 7. Mai, um 10 Uhr im Ludwig-Bender-Bad beginnt, entgegen.

 

Aber da ist noch jemand, der an diesem Tag Premiere hat: der Friseur Michel Al Dai. Der junge Mann aus Syrien arbeitet im Minijob seit einem Jahr im Salon von Remigija Uka und die Chefin freut sich, dass er den Job als Haus- und Hoffriseur der Königin übernehmen möchte.

Er hat in seiner Heimat viele elegante Damenköpfe frisiert, und freut sich auf die neue Arbeit, auch wenn das bedeutet, an so manchem Sonntag früh aufzustehen, wenn Katharina II. zu einer Inthronisation oder einem Fest in der Region eingeladen ist.

So ganz leicht wird es für ihn nicht, denn der Stil, in dem die Frauen in Deutschland frisiert werden möchten, sei schon ein anderer. Die Syrerinnen legen Wert auf eine toll gestylte Frisur, bei der jedes Haar akkurat liegt, während die deutsche Frau es am liebsten hat, wenn die Frisur toll sitzt, man aber nicht gleich sieht, dass sie gerade vom Friseur kommt.

Mit der Hoheit wird Michel Al Dai es leichter haben, denn bei ihr darf man schon sehen, dass der Coiffeur seine Expertenhand angelegt hat. Fürs Autogrammkarten-Foto durfte der Fachmann Probe frisieren. Denn, ob Groß oder Klein, Alt oder Jung, das Konterfei der Apfelblütenkönigin mit einer netten Widmung ist nicht nur beim Apfelblütenfest eine heiß begehrte Trophäe.

Um die Fotos dafür zu schießen, steigt die designierte Königin zum ersten Mal in ihre Robe und trägt das Krönchen – sozusagen als Probelauf. Die Schärpe in dezentem Silbergrau hat Mama Christine Becker selbst genäht, und fürs Drucken war wie seit langem Olaf Schwiete mit seiner Firma externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Elehopea zuständig. Das Zepter, vor vielen Jahren gedrechselt von Peter Gwiasda, hat Jenny I. ihr ausgeliehen, denn diese Trophäe wird erst beim Fest offiziell übergeben.

 

Remigija Uka und ihre Mitarbeiter von „externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Hair & Style“ in der Hauptstraße kennen sich mit dem Frisieren von Hoheiten aus. Nach der fünften Apfelblütenkönigin Vanessa I., die das Apfeldorf 2008 und 2009 repräsentiert hat, ihren beiden Nachfolgerinnen Katharina I. (2009/2010) und Eva Maria I. (2010/2011) sowie Sandra I. (2013/2014) ist Katharina II. die fünfte Königin, die Remigija Uka frisurentechnisch unter ihre Fittiche nimmt. Die Friseurin freut sich immer wieder, eine Hoheit in ihrem Salon zu begrüßen. „Das macht Spaß.“ Und es gebe Michel Al Dai die Gelegenheit, sich vorzustellen.

 

Das Apfelblütenfest selbst startet ganz früh: um 6 Uhr  mit einer Vogelstimmenwanderung des Nabu. Um 10 Uhr geht’s im Schwimmbad mit einem Frühschoppen der Wiesbachthaler Musikanten weiter, und um 12 Uhr erfolgt die Übergabe des Zepters. Um 13 Uhr treten die Blechbläser der Christian-Wirth-Schule, um 13.30 Uhr Dick Barber’s Skifflemen und um 15 Uhr die Feuerthaler Musikanten auf. Außerdem gibt‘s auf dem Gelände Oldtimer, Schiffsmodelle, die Fitness-Lounge, historische landwirtschafte Gerätschaften und Elektro-Minicars in Aktion zu sehen, während Imker und Mehrgenerationenhaus über ihre Arbeit informieren. Es gibt süße und deftige Leckereien, und wer baden möchte, kann das an diesem Tag kostenlos tun. Dauerkarten zu vergünstigten Vorverkaufspreisen gibt’s auch noch zu kaufen.

 

 

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Rückblick und Vorausschau


Zepterübergabe Katharina II und Jenny I.


Europatag in Bad Homburg, Juni 2017


Empfang des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier mit Gattin


Gruppenfoto der Hoheiten am Schloss Biebrich


Wildapfelbaumpflanzung mit Bürgermeister Sommer und Revierförster Neugebauer


Auf der Grünen Woche in Berlin, Januar 2018


Treffen mit Bundesminister Christian Schmidt


Auf der Veranstaltungsbühne in der Hessenhalle


Gruppenfoto der Hoheiten auf der Grünen Woche


Katharina II. mit der Rosbacher Blütenkönigin Jana I.

WEHRHEIM

 

Von Inka Friedrich

Ihr Lächeln ist scheu, vorsichtig, vielleicht ein wenig zu schüchtern, bedenkt man, dass man es mit einer Majestät zu tun hat. Einer Ehrenamtlichen versteht sich. Eigentlich sollte Katharina Becker die Bühnenpräsenz als amtierende Apfelblütenkönigin des Apfeldorfes Wehrheim doch mittlerweile gewohnt sein. Doch die dunkelhaarige junge Frau, die sich selbst als zurückhaltend bezeichnet, ist trotz aller offiziellen Auftritte im letzten Jahr als Repräsentantin ihres Heimatsortes bodenständig und zurückhaltend geblieben. Genau aus diesem Grund wirken sie und ihr Lächeln wahrscheinlich so natürlich, herzlich und unverstellt. Der Rahmen des Gesprächs mit dem Usinger Anzeiger tut sicherlich auch sein Übriges dazu, dass Katharina recht entspannt ist. Denn sie sitzt im Wohnzimmer ihres Elternhauses, wo die beiden Haushunde (kaum dass es klingelt) den Besucher zunächst ausgiebig beschnuppern, schließlich Streicheleinheiten einfordern und ein roter Kater es sich auf einem der ausladenden Sessel gemütlich gemacht hat. Heimeligkeit pur, hier lässt es sich gut leben und sicherlich auch gut aufwachsen.

 

Katharina ist seit Mai letzten Jahres Wehrheims amtierende Apfelblütenkönigin, auch bekannt unter ihrem offiziellen Titel: Katharina II.

Reichlich nass und regnerisch war es im letzten Jahr, als sie von ihrer Vorgängerin Jenny I. das Wehrheimer Apfelzepter überreicht bekam. Seitdem hat die amtierende Königin zahlreiche (auch durchaus trockene) Termine absolvieren dürfen.  Ihre Nominierung und Aufstellung zur 14. Apfelblütenkönigin indes war völlig unkompliziert. „Irgendwie haben alle gesagt, dass ich mich als Königin bewerben soll, auch meine Eltern“, resümierte die Wehrheimerin. Der Gedanke selbst lag nahe: „Ich kannte die vorherigen Königinnen, habe sie bei ihren Auftritten begleitet und gesehen, was mit so einem Posten alles verbunden war. Irgendwann habe ich dann einmal ganz formlos Bürgermeister Sommer auf Facebook angeschrieben. Er war sofort begeistert und hat sich gefreut, dass ich mich dazu entschlossen hatte zu kandidieren. Damals stand meine Vorgängerin Jenny allerdings schon fest und so wurde ich dann im nächsten Jahr zur Königin gekürt.“ Katharina glaubte also ungefähr zu wissen, was auf sie zukommt, als sie sich aufstellen ließ.

 

Natürlich kommt es immer anders, als man denkt, denn zusätzlich zu vielen offiziellen Aufgaben und Terminen hat es in dem Jahr auch privat zum Teil ganz schön geknirscht, was bei der Wehrheimerin durchaus Spuren hinterlassen hat. „Heute ist einer der wenigen Tage, wo ich mal frei habe“, berichtet sie und zählt anschließend ihre Verpflichtungen in den nächsten Tagen auf. Denn gerade in der Faschingszeit hat die junge Frau eine ganze Menge zu tun – auch als Apfelblütenkönigin. „Viele meiner Vorgängerinnen haben sogar noch eine Rede bei den Faschingsveranstaltungen gehalten, aber das vorzubereiten schaffe ich im Moment gar nicht“, da sich bei ihr die beruflichen Termine momentan stapeln. Und auch eine Apfelblütenkönigin muss – neben zahlreichen königlichen Verpflichtungen bei diversen Faschingsumzügen auch private Dinge erledigen. „Ich werde zum Beispiel bei einem Umzug in Oberursel in der Traktorschaufel des Wagens des 11er-Rats mitfahren“, verrät die junge Frau. Und für den Wehrheimer Umzug, der einen Tag vorher, am Samstag, 10. Februar, stattfindet, versucht sie noch, ein standesgemäßes Cabrio zu organisieren. In dieser Woche fangen die Veranstaltungen an. „Wenn es wärmer wird, dann wird es wieder mehr mit den offiziellen Aufgaben“, verrät sie. Und am sechsten Mai wird ihre Amtszeit schließlich zu Ende sein. Wer ihre Nachfolgerin wird, das weiß sie noch nicht. „Aber es wird langsam Zeit, dass man sich darüber Gedanken macht“, denkt sie.

 

Freunde kennen die (fast schon 21-Jährige) natürlich ganz anders, viel privater. Als Katharina, deren Familie schon seit Generationen in Wehrheim lebt, die hier aufwuchs, zur Schule ging, seit vielen Jahren in einem griechischen Restaurant jobbt und in dem Apfeldorf durch ihr Engagement bei vielen Menschen sicherlich auch ihre Spuren hinterließ. Wenn sie privat unterwegs ist, wird sie übrigens von den meisten Wehrheimern nicht auf ihren Titel angesprochen. „Neee – das ist da überhaupt nicht wichtig. Vielleicht gucken die Männer ein wenig mehr als sonst, wenn ich das Kleid anhabe, das ist aber schon alles“, überlegt sie. Sie hat sich in Wehrheim durch andere Dinge als als Majestät einen Namen gemacht. Die Auszubildende begleitete lange die Wehrheimer Ferienspiele, zunächst als Teilnehmer, später als eine Betreuerin. „Ich erinnere mich: Es standen dort immer riesengroße Kisten mit Äpfeln in der Gegend herum, an denen wir uns nach Lust und Laune bedienen konnten. Und das haben wir auch getan“, grinst sie. „Naja, ich bin mit dem Thema Apfeldorf und Apfelblütenkönigin groß geworden und kenne es gar nicht anders. Das war immer ein fester Bestandteil unserer Kultur hier“ überlegt sie. Genauso hält sie es auch mit dem Wehrheimer Appelwoi, den sie ganz besonders gerne trinkt. Apfelsorten indes hat sie auch in ihrer Amtszeit nicht auswendig gelernt – sie teilt die Äpfel (wie wohl ein Großteil der Nichtblaublütigen auch) in lecker und nicht lecker ein. Es müssen vor allem die saftig-sauren sein, die sie ganz besonders gerne isst.

 

Eine große Leidenschaft von ihr ist das Tanzen – genauer gesagt der Gardetanz in der Maxigarde der Wehrheimer Limes Krätscher. „Wenn ich ehrlich bin, dann hängt mein ganzes Herz am Tanzen.“ Wenn sie anfängt, vom Training und den unmittelbar bevorstehenden Aufführungen zu reden, dann glänzen ihre Augen. Vielleicht auch ein wenig deswegen, weil sie an ihrem Geburtstag am Samstag mit einem Garde- und einem Showtanz auf der Bühne stehen wird. Etwas, worauf sie selbst sich schon ungemein freut, denn was kann es für sie Schöneres geben, als den eigenen Jahrestag Beine schmeißend auf der Bühne zu begehen. Kurzzeitig habe sie sogar überlegt, Tanz zu studieren. Den Gedanken hat die zierliche Brünette schnell wieder verworfen. „Tanzen ist mein Hobby, da möchte ich es nicht zum Beruf machen“, sagt sie. Sie absolviert nun eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau in Frankfurt, fährt jeden Tag etliche Kilometer. Auch wenn die Pendelei viel Zeit kostet, ist die junge Frau froh, eine Ausbildung in der Mainmetropole begonnen zu haben. Ihr macht ihre Arbeit bei einem großen deutschen Versicherer, wo sie gerade für den Innendienst fit gemacht wird, großen Spaß. „Vor allem das Thema Rechtsschutz finde ich wirklich interessant, auch wenn das Auswendiglernen von Gesetzestexten manchmal schon ganz schön langwierig ist.“ Ob sie danach jedoch als Versicherungskauffrau weiterarbeiten wird, steht noch in den Sternen.

 

An die vergangene Zeit als Majestät wird sie mit viel Wohlwollen zurückdenken. „Für mich war es toll, dass ich so viele Menschen und Veranstaltungen kennenlernen durfte, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Bestes Beispiel ist der externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Bad Vilbeler Markt, wo wir im letzten Sommer mit 20 Königinnen eingefallen sind und eine ganze Menge Spaß hatten. Ich hatte mein Dirndl an dem Tag an – und wir sind wirklich überall mitgefahren. Auch in den Fahrgeräten, die Loopings gedreht haben. Wir mussten nur aufpassen, dass uns die Krone nicht vom Kopf rutscht“, lacht sie dieses warme Lachen, während sie von jenem schönen Markttag im letzten Sommer erzählt.

 

Ein anderes Highlight war sicherlich auch der Besuch der externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Grünen Woche in Berlin zusammen mit Bürgermeister Gregor Sommer, wo sie von externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Landwirtschaftsminister Christian Schmidt begrüßt wurde. Drei Tage war sie dort, hatte auch Gelegenheit, den externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Bundestag zu besuchen sowie den externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen CDU-Abgeordneten Markus Koob.

 

Ihre Amtszeit war für sie eine einmalige Erfahrung, von der sie sich auch nicht vorstellen kann, sie in der Form noch einmal zu wiederholen. „Das alles noch zu toppen, wäre glaube ich sehr schwer, da wären die Erwartungen viel zu hoch.“ Zumal es ja ohnehin nur Wiederholungen der Repräsentationsfunktionen wären, die sie bereits einmal wahrnahm. „Außerdem war das Jahr schon ganz schön stressig, wenn ich ehrlich bin.“ Und so ist sie gerade im Hinblick auf ihren Ausbildungsabschluss sicherlich ganz froh, ab Mai einen etwas leereren Terminkalender vorweisen zu können. Was die Zukunft bringt, das weiß sie natürlich nicht, wie sollte sie auch.

 Dennoch half ihr dieses Jahr dabei, einen reichen Erfahrungsschatz anzusammeln. „Ich habe gelernt, über mich hinauszuwachsen“, resümiert sie. Mehr auf Menschen zuzugehen, bei Interviews Rede und Antwort stehen, Selbstbewusstsein aufzubauen, das sind Punkte, die sie für sich mitnehmen wird. Doch auch einige Menschen, die sie im letzten Jahr kennengelernt hat, haben ihre Spuren in ihrem Herzen hinterlassen. „Ich habe irgendwann die externer Hyperlink in neuem Fenster ffnen Rosbacher Blütenkönigin Jana I. kennengelernt. Wir haben uns sofort richtig gut verstanden und bereits ausgemacht, dass ich ihre Abschlussrede halte und sie meine. Wir wollen auch weiterhin Kontakt halten, auch wenn wir keine Königinnen mehr sind. Sie werde ich auf jeden Fall in meinem Leben behalten“, versichert die Apfelblütenkönigin.

 

Katharina hofft außerdem auch darauf, dass sie sich mit ihrer Nachfolgerin im Amt gut versteht. „Ich hätte nichts dagegen, sie mit Rat und Tat auch durch ihre Amtszeit zu begleiten“, meint sie.

 

 

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