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Vorgängerinnen

Apfelblütenkönigin Peggy I.


 

Am Wehrheimer Apfelblütenfest, das am Sonntag, den 08. Mai 2011 im "Ludwig-Bender-Bad" mit zahlreichen Gästen gefeiert wurde, hat unsere Apfelblütenkönigin "Peggy I." ihre Regentschaft für den Zeitraum 2011/2012 übernommen. 

 

Verfolgen Sie ihren Weg mit nachstehenden Berichten und Bildern.

 

 

Weitere Bilder vom "8. Wehrheimer Apfelblütenfest" finden Sie >>> hier

 

 

Zeitungsbericht vom Apfelblütenfest >>> hier

 

Zeitungsbericht von der Inthronisation >>> hier

 

 

 

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Fotos:

Gerrit Mai

 

 

 

 

 

 

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Veranstaltungskalender (Tagebuch):

März/April 2010

Mai 2011

Juni 2011

Juli 2011

August 2011

September 2011

Oktober 2011

November 2011

Dezember 2011

Januar 2012

Februar 2012 (demnächst)

 

 

 

 

 

Kontaktaufnahmen mit unserer Apfelblütenkönigin sind über die Gemeindeverwaltung Wehrheim möglich

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung:

 

externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Herzlich Willkommen bei der Raiffeisenbank Oberursel eG

 

 

 

 

 

März/April 2011


Aüfelblütenkönigin Peggy I.


Vorbereitungen auf den ersten königlichen Auftritt


Autogrammkartenfoto

 

Das Apfeldorf ist mitten in den Vorbereitungen fürs Apfelblütenfest am 8. Mai. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist geschaffen, denn es steht fest, wer die neue Apfelblütenkönigin ist. 

Jetzt ist es raus: Peggy Seeger ist die neue Apfelblütenkönigin. Und sie freut sich schon riesig auf ihre Krönung beim Apfelblütenfest am Sonntag, 8. Mai. Darauf, während ihrer Amtszeit viele - auch besondere - Menschen kennen zu lernen und an Veranstaltungen teilnehmen, zu denen nur Hoheiten eingeladen werden, wie etwa am Königinnenempfang des Ministerpräsidenten. Peggy I. ist aber auch etwas besonderes, sie ist die erste Apfelblütenkönigin aus Pfaffenwiesbach. Nachdem mit Stefanie Schmidt eine Obernhainerin auf dem Apfelblütenthron saß, fand die Jury aus Mitarbeiter der Kommune und der Taunus Zeitung, dass es an der Zeit sei, eine Pfaffenwiesbacherin zu krönen. Peggy hat mit 19 Jahren ihrem Heimatdorf den Rücken gekehrt und an unterschiedlichen Orten, zuletzt in Ortenberg, gelebt. Nach dem Motto, "was gut ist kommt wieder", ist die designierte Hoheit vor dreieinhalb Jahren nach Pfaffenwiesbach ins Elternhaus zurückgezogen. Die 38-Jährige freut sich, dass die Wahl auf sie gefallen ist. "Wenn ich erstmal 40 bin hätte ich mich vermutlich nicht mehr beworben." Dass die Wahl auf sie gefallen ist macht deutlich, dass Königinnen nicht nur die ganz jungen Frauen werden können. Peggy lebt mit Ehemann Michael und Sohn Jason unter einem Dach mit den Eltern und die sind in Pfaffenwiesbach keine Unbekannten: Ursula und Alfred Odenweller. Der Papa war lange Jahre Vorsitzender der Wiesbachtaler Musikanten. Bei Veranstaltungen der Musiker und beim Weinfest der Sänger hat Peggy in der Vergangenheit als Kellnerin mit viel Charme die Gäste mit Getränken versorgt. Diese Offenheit ist eine gute Voraussetzung, das Apfeldorf als Königin für ein Jahr zu präsentieren. Peggy Seeger wurde in Usingen geboren, ist in Pfaffenwiesbach aufgewachsen, hat die externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Limesschule und danach die externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach besucht, bevor ihr klar wurde, dass sie Abitur machen möchte. Das hat sie an der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Christian-Wirth-Schule in Usingen "gebaut". Es folgte eine Ausbilddung zur Steuerfachgehilfin und der Auszug aus dem Elternhaus. Heute arbeitet sie selbstständig und hat so die Flexibilität, die eine Apfelblütenkönigin braucht, um auch während der Woche tagsüber Termine wahrzunehmen. Peggy Seeger liebt ihre Heimat, denn sie ist kein Stadtmensch. Aber sie genießt es, dass sie in Wehrheim sehr nahe dran ist und "alles hat, was man braucht." Sie redet gern, ist zwar etwas ungeduldig, dafür aber humorvoll. Die neue Hoheit, die beim Apfelblütenfest als Nachfolgerin von Eva-Maria I. gekrönt wird, hilft bei Veranstaltungen, wo sie gebraucht wird und fühlt sich unter vielen Menschen wohl - ebenfalls gute Voraussetzungen, auch wenn sie "kein typischer Vereinsmensch" ist. Dass sie Apfelsaft und Apfelwein liebt, ist natürlich Voraussetzung, ihr liebster Apfel ist allerdings derzeit noch der Braeburn. Aber wenn die Hoheit erst Mal in Amt und Würden ist und sie die guten alten Wehrheimer Apfelsorten kennen lernt, wird sich das bestimmt noch ändern. Sie freut sich, dass es in diesem Jahr besonders viele "große" Termine gibt - die Gewerbeschau, die Einweihung der neuen Mitte oder die Jubiläumswoche der Turn- und Sportgemeinde. Dafür hat sie sich schon frei genommen. Peggy mag die Farbe Pink, Brillen, die Comedian Ingo Oschmann, Ralf Schmitz und Bülent Ceylan sowie das Außergewöhnliche. So ist sie mit Ehemann Michael bei der Hochzeit am 1. Mai 1999 mit einer Kutsche zur St.-Georgs-Kirche gefahren und dabei gefilmt worden. Dass dies Spiegel-TV das ausgestrahlt hat, sei Zufall gewesen. "Die haben Hochzeitspaare gesucht und unseren Videographen gefragt." Peggy Seeger ist also schon an öffentliche Auftritte gewöhnt, denn von Mai an werden jede Menge auf sie zu kommen.

 

 

 

 

Gestern hat sich die designierte Apfelblütenkönigin Peggy I. zum ersten Mal mit Kleid und Krönchen präsentiert. Allerdings vorerst nur fürs Autogrammfoto, bis zum ersten öffentlichen Auftritt  sind es noch vier Wochen.

Langsam wird es ernst. Auch wenn die designierte Apfelblütenkönigin Peggy I. erst in vier Wochen in ihr Amt eingeführt wird, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. "Es ist spannend, was vorher alles zu erledigen ist", sagt Peggy Seeger. Aber es mache auch viel Spaß und schließlich soll beim Apfelblütenfest alles so sein, dass sie sich wohl fühlt, und dass sie das Apfeldorf perfekt repräsentiert. Das Kleid zu kaufen, war fast noch die leichteste Übung. Bei der Vorliebe der neuen Königin für kräftige Farben, war Türkis gerade richtig und keine ihrer Vorgängerin hatte eine Robe in dieser Farbe. Als nächstes  musste die Schärpe her, deren Couleur und Druck ebenfalls zum Outfit passen sollten. Fürs Nähen war wie bewährt Rose-Luise Eich aus Wehrheim zuständig und für den Druck Olaf Schwiete von der Firma Elehopea aus Friedrichsthal. "Es war nicht ganz leicht, den richtigen Stoff und die richtige Farbe zu finden, aber die beiden haben mich toll unterstützt", lobt Peggy. Damit alles passt, hat sie sich auch noch Halskette, Armband, Ring und Ohrringe in gleicher Tönung besorgt und am Apfelblütenfest lohnt es sich auch die Hände der Königin ins Blickfeld zu nehmen. Kleine Äpfel sollen die Fingernägel zieren. Für die ist ebenso die "Relax Cosmetic & Hair-Lounge" zuständig wie für Frisur und Make-up. Gestern hatte Peggy ihren ersten offiziellen Termin dort und Friseurin Suhal Nuri brachte die Haare in Form, steckte das Krönchen und legte das Make-up auf. "Ich finde es toll, eine Königin zu stylen", sagt die Coiffeuse. Sie kennt Peggy Seeger und ihre Vorlieben genau, denn die Pfaffenwiesbacherin ist schon lange ihre Kundin.  Eine Hoheit hat Suhal Nuri jedoch in ihrem Salon noch nie bedient. Am Ende ein wenig Glitzer-Puder aufs Dekolleté, damit fürs Autogrammfoto alles perfekt ist. Noch die passende Brille ausgesucht - denn Peggy ist ein ausgesprochener Brillen-Fan und hat gleich mehrere davon - und schon konnte es losgehen. Der Fototermin gestern war Peggys erster (Probe)Auftritt in der Königinnen-Ausstattung. Dann muss sie allerdings bis zum Apfelblütenfest am Sonntag, 8. Mai, warten, bis sie ganz offiziell in ihre Robe schlüpfen und das Krönchen aufsetzen kann. Die Eröffnung des Festes findet um 10.30 Uhr im Ludwig-Bender-Bad statt und die Wiesbachertaler Musikanten begleiten mit ihrer Blasmusik den Frühschoppen. Sie sind keine Unbekannten für die Hoheit, denn Vater Alfred Odenweller war lange Jahre deren Vorsitzender und gehört auch heute noch als Musikant dazu. Um 12 Uhr ist es so weit, die neue Königin wird im Oldtimer auf das Freibadgelände kutschiert und von ihrer Vorgängerin  Eva-Maria I. das Apfelzepter übernehmen. "Freudig erwartungsvoll", beschreibt Peggy ihre Gefühle vor dem großen Auftritt, den jede Menge Hoheiten aus der Umgebung begleiten. Nach diesem hochoffiziellen Teil tritt um 13 Uhr die Bläsergruppe der Christian-Wirth-Schule auf und danach gibt die Stimmungskappelle "Feuerthaler Musikanten" aus Unterfranken den Ton an. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen: Während die Besucher mit der Tauchschule Aqua-Life ins Schwimmbecken abtauchen können, bietet die Leichtathletikabteilung der Turn- und Sportgemeinde Geschicklichkeitsspiele für Jung und Alt an, der EMC lässt seine Electro-Minicars flitzen und der Verein Historische Landbearbeitung Hochtaunus stellt Traktoren und Maschinen aus. Für Essen und Trinken sorgen die Gaststätte Zum Bizzenbachtal, die Landfrauen, die Äpple Boys, die Dorfbäckerei Etzel und die Firma Getränke Wagner. Die TSG, das Rote Kreuz und der EMC informieren zudem über ihre Arbeit. Die Veranstalter, die Gemeinde Wehrheim und die Taunus Zeitung hoffen zwar auf gutes Wetter, aber auch für Regen ist mit einem Zelt vorgesorgt. Der Eintritt ins Freibad ist an diesem Tag frei.

 

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Mai 2011


Peggy mit Parlamentsvorsteher Frank Hammen


Seniorenfahrt der Gemeinde Wehrheim

Von Gerrit Mai

Apfelblütenkönigin und Parlamentschef repräsentieren die Gemeinde. Die Königin eher nach außen und der Politiker meist an Ort und Stelle. Das zeigte sich beim Gespräch von Peggy I. mit Frank Hammen nach dem ersten Amtsmonat.

Parlamentschef Frank Hammen (CDU) gibt zu, dass er skeptisch war, als Wehrheim die erste Apfelblütenkönigin bekam. "Wir sind schließlich keine typische Obstgegend." Aber nach sieben Jahren findet er es toll, dass es die Hoheiten gibt, und zwar nicht nur, weil sie ihn als ersten Mann bei der Repräsentation unterstützen. "Ich finde, sie sind eine tolle Bereicherung und machen Wehrheim bekannt." Es gebe allerdings unterschiedliche Prioritäten. Seine liegen bei Einladungen in Wehrheim, die der Königin sollten seiner Meinung nach - wegen der Repräsentation -  außerhalb liegen. Sogar der hessische Ministerpräsident erfahre so von den Vorzügen des Apfeldorfs im Taunus.

Peggy I. hat ihren ersten Amtsmonat beendet und bestätigt die Bedeutung dieser Außenwirkung. Sie nutzt die Gelegenheit, auf auswärtigen Bühnen zu sprechen zur Werbung für ihre Heimat und dazu, die Menschen einzuladen. "Aus diesem Grund haben für mich Termine außerhalb meist Priorität." Denn an manchen Tagen muss sie sich zwischen mehreren Veranstaltungen entscheiden. Interessant wäre es für Peggy, nach dem hessischen auch am bundesweiten Königinnentreffen teilzunehmen.

Bereits im ersten Amtsmonat war ihr Terminkalender voll. Angefangen vom Europatag in Oberursel, über den 70. Geburtstag des Pfaffenwiesbacher Vereinsringchefs Walter Simon bis zum Weinfest in Bad Homburg, wo sie im Cabrio am Corso teilnahm. Auf der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Gewerbeschau hat sie den Stand der Gemeinde bereichert und mit den Senioren war sie auf großer Fahrt in Laubach.

Ganz toll fand Peggy den Apfelweinwettbewerb in Hausen und zwar nicht nur, weil ihn die Wehrheimerin Doris Wieth gewonnen hat, sondern, weil sie gleich drei neue Termine mitgebracht hat. Beide - Politiker und Königin - müssen Ehrenamt, Repräsentationspflichten, Familie und Beruf unter einen Hut bringen und Peggy I. möchte vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung wissen: "Wie schaffen Sie das über so lange Zeit?" Ihre Amtszeit sei nach einem Jahr zu Ende, seine nicht. "In unserer Familie wurde immer Politik gemacht und ehrenamtlich auch in anderen Bereichen Verantwortung übernommen." Das funktioniere nur, wenn sich alle einig seien und mithelfen. Klar, eine gute Organisation gehöre auch dazu. Er habe den Vorteil, dass er als Landwirt meist erreichbar sei, etwa wenn eine Unterschrift zu leisten ist. "Dann muss ich mit meiner Arbeit eben eine Stunde früher beginnen." Sein Beispiel zeigt, dass Ehrenamt, Familie und Beruf zu vereinbaren sind, denn für den 46-Jährige hat bereits die vierte Legislaturperiode begonnen. Und an der Zusammensetzung des neuen Parlaments gefallen ihm "die vielen neuen Leute besonders gut denn: "Demokratie lebt von der Erneuerung."

 

Weitere Informationen zum Thema Politik in Wehrheim >>> hier 

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Juni 2011


Peggy mit Sohn Jason und Hund Molly


ADAC Oldtimerdurchfahrt am Wehrheimer Stadttor

Nicht nur die Apfelblütenkönigin erlebt viel während ihrer Amtszeit. Auch Sohn Jason genießt die Erlebnisse, wie in unserem Monatsrückblick auf den Juni deutlich wird.

 

Von Gerrit Mai

 

Jason erlebt viel Neues in der Zeit, in der seine Mutter Apfelblütenkönigin Peggy I. ist. Hund Molly muss allerdings zu Hause bleiben, wenn Termine anstehen. Jason Seeger findet es toll, dass seine Mutter Apfelblütenkönigin Peggy I. ist. "Da lerne ich auch Dinge kennen, die ich sonst nicht erleben würde." Zum Beispiel, den externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Elektro-Minicar-Club. Beim Apfelblütenfest hatte er Gelegenheit, einen der kleinen Flitzer auszuprobieren, und kurz darauf lag einer auf seinem Geburtstagstisch.

Der Elfjährige begleitet – ebenso wie Papa Michael – die hoheitliche Mama zu Terminen, etwa zum Quellenfest in Bad Vilbel. Als die Oldtimer des ADAC durchs Wehrheimer Stadttor fuhren, gab’s für ihn außer Infos über alte Autos auch eine "Rennwurst".

Natürlich muss Jason auch mit anpacken und schon mal den Korb mit Zepter, Autogrammkarten und Schärpe tragen. Aber das macht er gerne. Beide, Peggy und Jason, lernen so das Apfeldorf, seine Politiker und die Menschen besser kennen und empfinden das als Bereicherung.

Beim Hessentag, als Peggy Wehrheim repräsentierte, im Umzug auf dem Wagen der Limes-Krätscher saß und das kurze Königinnentreffen mit Landrat Ulrich Krebs (CDU) mit ihrer Anwesenheit krönte, blieb Jason meist zu Hause bei Oma und Opa.

Seine Schulkameraden interessieren sich kaum dafür, dass er eine königliche Mama hat: Bis in die Humboldtschule nach Bad Homburg ist es wohl noch nicht vorgedrungen, dass Wehrheim eine Apfelblütenkönigin hat.

Jason macht das Lernen Spaß, und er ist ein guter Schüler, das freut auch die Mama. "Er schreibt keine Arbeit, für die er nicht vorher richtig gelernt hat." Mathe und Englisch sind seine Lieblingsfächer, und außer Fahrradfahren, mit Hund Molly Gassigehen und Computerspielen ist Breakdance eines seiner Hobbys. Seine Mittänzer beim Tanzsportclub Grün-Gelb Neu-Anspach haben allerdings herausgekriegt, dass Peggy I. seine Mutter ist, und für die ist Jason der Apfelprinz. Da mache ich mir aber nichts draus", sagt der Elfjährige cool.

 

Auf dem Hessentag

 

Für Peggy I. bestand der Juni größtenteils aus dem Hessentag. Aus Vorbereitungen des Wagens für den Umzug und den vielen Veranstaltungen, die sie besuchte. "Ich fand den Hessentag eine gelungene Sache", meint die Königin.

Da gab es allerdings auch noch die Brunnentaufe in Oberstedten als Ersatz für das große Brunnenfest, den Apfelweinwettbewerb in Wehrheim und die Besuche bei den Ferienspielen in Wehrheim und Pfaffenwiesbach. Statt Äpfeln hat sie den Kindern jedoch Eis mitgebracht.

 

Übrigens: Im Internet-Blog externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen http://apfelbluetenblog.blogspot.com/ berichtet Peggy I. über ihre Auftritte und Erfahrungen.

 

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Juli 2011


Zwei, die ihre Heimat lieben: Apfelblütenkönigin Peggy I. und Susanne Odenweller

Peggy I. fordert mehr Engagement für die Vereine

 

Von Gerrit Mai

Peggy I. ist zwar mit Leib und Seele Pfaffenwiesbacherin. Dennoch vertritt sie als Hoheit die Großgemeinde und findet es schade, dass auch nach 40 Jahren Gemeinschaft das Ortsteildenken noch nicht ganz überwunden ist.

Apfelblütenkönigin Peggy I. ist so alt wie die Gebietsreform. Sie wurde 1972 geboren, und ihr 39. Geburtstag war einer der Termine im vergangenen Monat. Die Pfaffenwiesbacherin steht voll hinter der Zusammenführung der vier Ortsteile zu einer Kommune. Wenn sie gefragt wird, wo sie herkommt, ist ihre Antwort klar: "Aus Wehrheim."

Dennoch fühlt sich Peggy Seeger ihrem Ortsteil eng verbunden, und für sie und Ehemann Michael war es keine Frage, dass sie, nachdem sie auch in anderen Orten gewohnt hatten, nach Pfaffenwiesbach zurückkehren. Rein optisch gefällt es ihr im alten Ortskern am besten, und die katholische Kirche in ihrer exponierten Lage gehört für sie ebenfalls zum Ortsbild. Für Peggy ist der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft wichtig. "Ich finde es aber schade, dass derzeit so viele Vereine Nachwuchssorgen haben." Sie gibt zwar zu, keinem der Vereine anzugehören, nennt aber auch Gründe: "Ich bin weder musikalisch noch sportlich."

Eine passive Mitgliedschaft, etwa in der Feuerwehr, kann sie sich aber vorstellen. Oder im externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Heimat- und Verkehrsverein, denn da kann man sich in unterschiedlicher Weise für die Heimatgemeinde engagieren. "Wir hatten früher zum Beispiel eine Hobbyausstellung für Jugendliche", erklärt Susanne Odenweller. Die CDU-Politikerin wurde in Frankfurt geboren, lebt aber seit ihrer Kindheit in Pfaffenwiesbach und setzt sich derzeit als Sprecherin des Arbeitskreises "Unser Dorf hat Zukunft" für dessen Weiterentwicklung ein.

Der Wettbewerb, bei dem Pfaffenwiesbach im Regionalentscheid unter 15 Kommunen die einzige im Hochtaunuskreis ist, ist für Susanne Odenweller eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, zu sehen, was fehlt, und Neues zu etablieren. Die Neugestaltung des Friedhofs und des Flettner-Platzes, der Waldlehrpfad, die Erneuerung der Spielplätze und vieles mehr seien im Laufe der Zeit bei der Vorbereitung auf diese Wettbewerbe entstanden.

"Das ist eine gute Gelegenheit, Bürger außerhalb der Vereine dazu zu bringen, sich zu engagieren", hat Odenweller festgestellt. Das sind auch die Antworten auf die Frage der Königin, was es dem Ortsteil bringt, sich diesem Wettstreit zu stellen. Könnte sein, dass den Jurymitgliedern, wenn sie am 18. August in Pfaffenwiesbach zu Besuch sind, neue Projekte zu den Themen Apfel oder Römer vorgestellt werden.

Geplant ist auch die Renaturierung des "Eiskanals", des Betonbettes, in welchem der Wiesbach durchs Dorf fließt. Die Einrichtung eines kleinen Ladens rückt auf Anregung des Arbeitskreises ebenfalls wieder in den Fokus. Das alles freut die Königin, und auch sie wird bei der Begehung dabei sein. "Sie ist schließlich ein Aushängeschild für uns", so Odenweller.

Im Juli hatte sich Peggy I. zwar in erster Linie der Entspannung, also dem sonnenreichen Urlaub in der Türkei, gewidmet, aber einige Termine gab es dennoch. Zum Beispiel die Thäler Kerb in Kronberg und den Tag der offenen Höfe in Maibach. Von den Kindern der ersten Ferienspielgruppe wurde sie besonders herzlich begrüßt. Und das nicht nur, weil sie für jeden ein Eis dabei hatte, sondern auch wegen ihres Kleides, das vor allem den jungen Mädchen gefiel.

 

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August 2011


Peggy mit Jugendpfleger Gunther Gräfe


Ruhebank an der Schlink

Von Gerrit Mai

Im August hatte Jugendpfleger Gunther Gräfe eine Audienz bei Apfelblütenkönigin Peggy I. Er hat ihr viele persönliche Fragen gestellt und interessante Antworten bekommen.

Einen Auftritt, den Apfelblütenkönigin Peggy I, wohl lange nicht vergessen wird, war das Königsteiner Burgfest. Jugendpfleger Gunther Gräfe ist Gesprächspartner für den August-Bericht und schon bevor er seine erste Frage: „Was war dein schrecklichstes Erlebnis“ stellt, sprudelt die Königin los und erzählt vom Burgfest: Dass es nass und kalt war, sei nicht das Problem gewesen. „Dafür können die Veranstalter nichts.“ Aber die Ausrichter selbst hätten sich nicht mit Ruhm bekleckert. Auch ihre Kolleginnen hätten sich über den Umgang mit ihnen geärgert. Bei der Inthronisation saßen alle fast hinter der Bühne und vorgestellt wurden sie auch nicht richtig, dafür aber über Mikrofon aufgefordert, ja nicht zu lange zu reden. „Am Ende in der Villa Borgnis kümmerte sich niemand mehr um uns, da sind wir nach Hause gefahren.“ Dass es auch anders geht, weiß sie von vielen anderen Auftritten, etwa beim  Brunnenfest in Bad Vilbel. „Da hat man sich ganz toll um uns gekümmert.“ Zwei Stunden warten musste sie allerdings auch auf die Bewertungskommision bei der Repräsentation „Unser Dorf hat Zukunft“. Auf dem Augustkalender standen zudem die externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen TSG-Festwoche, das Büdesheimer Laternenfest, das externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Taunus-Flugfest, bei dem sie einen Rundflug über ihr Regierungsgebiet machen durfte. Beim externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Modellflugtag. blieb es beim Zugucken. „Ich gehe gerne unter Leute“, verrät Peggy dem Jugendpfleger auf die Frage, was sie bewogen habe, sich zu bewerben. „Von der Oma bis zum Kleinkind“ genieße sie die Kontakte.  Gunther Gräfe ist auf die Audienz bei der Hoheit gut vorbereitet und möchte auch wissen, ob sie sich als Kind gerne als Prinzessin verkleidet hat. Ein Mal sei sie an Fasching im Brautkleid ihrer Mutter aufgetreten. „Und ich habe den ersten Preis gemacht.“ Daher ist auch die nächste Frage nach ihrem liebsten Spielzeug schnell beantwortet: Anstatt mit Barbie und Ken hat sie mit Matchbox-Autos und Playmobil gespielt und blaue Schlümpfe gab es auch. „Hast du Macht und wer ist der König?“, möchte der Jugendpfleger wissen. „Nein“, sie habe keine Macht, nur repräsentative Aufgaben. Ihr König sei ihr Mann Michael und nach einigem Überlegen gibt sie im Apfeldorf Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) die Königsrolle. Auch wenn Parlamentschef Frank Hammen (CDU) eigentlich der erste Mann der Gemeinde sei. „Und wenn du wirklich First Lady im Königreich Applecity wärest, was würdest du machen?“ Der Mann für die Jugend hat sich knifflige Fragen ausgedacht, aber Peggy weiß eine Antwort: „Ich würde zuhören und auf das eingehen, was die Menschen wollen.“ Mehr mit- und weniger gegeneinander sei wichtig im Königreich wie in der Politik. „Und konkret?“ „Anstelle der Kerb in jedem Ortsteil wünsche ich mir ein großes Gemeindefest für alle Bürger.“ Vielleicht könnte sie das sogar selbst gestalten, denn Veranstaltungen zu organisieren wäre ihr Wunsch, bei einer beruflichen Veränderung. Der Antwort auf die Frage, was sie Kanzlerin als im „Königreich Germania“ ändern würde: „Ich würde als erstes die Mark wieder einführen“, gibt es sofort Zustimmung: „Das hätte ich auch gesagt.“ Aber vorerst wird Peggy Seeger in ihrem Reich bleiben. Am liebsten an der Schlink den herrlichen Blick genießen, oder in Hof und Garten von Almut und Peter Gwiasda sowie in der angrenzenden Mauergasse die Natur.

 

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September 2011


Peggy mit Apfelfachmann Heiko Fischer

Von Gerrit Mai

Im Monat September haben die Katholiken in Deutschland Papst Benedikt XVI. als außergewöhnlichen Gast gefeiert. Apfelblütenkönigin Peggy I. hat jetzt einen besonderen Mann besucht: Den Kronberger Speierling-Papst.

Wehrheim/Kronberg. Die meisten Äpfel sind geerntet und in den Apfelbäumen hängen nur noch wenige rotbackige Früchte. Dicke, gelbe Quitten leuchten in der herbstlichen Sonne und einzelne Insekten fliegen suchend um die Brutlöcher im Bienenhotel. Es ist Herbststimmung und auf der Erlebnisobstwiese im Kronthal ist Ruhe eingekehrt. Der richtige Zeitpunkt für eine Audienz beim Speierling-Papst. Auf der Erlebnisobstwiese - entstanden mit dem Ziel, dem Nachwuchs die Natur nahe zu bringen - ist Heiko Fischer zuhause, denn er hat sie mit entwickelt. Er ist ein hervorragender Gastgeber, bewirtet die Hoheit mit selbst gemachtem Apfelsaft und hat ihr einen Spankorb mit Äpfeln mitgebracht - gelb und einer so schön wie der andere. „Das sind Gelbe Edeläpfel, die besten zum Backen.“ Die Königin revanchiert sich mit Apfelweingelee. Der Vorsitzende des Kronberger Obst- und Gartenbauvereins und ausgebildete Baumwart hat zudem einen Korb mit den unterschiedlichsten Äpfeln zum Erklären und eine Süßigkeit aus Speierlingen zum Probieren mitgebracht. Heiko Fischer trägt den Namen „Speierling-Papst“ nicht ohne Grund. Er kennt sich aus wie kein anderer und berichtet, dass der Speierling ein Wildobstbaum aus der Familie der Rosengewächse ist und drei Schwestern hat: Vogel-, Mehl- und Elsbeere. In Hessen ist er rar geworden, aber in Kronberg gibt es über hundert. „Und wie kamen Sie dazu, sich so intensiv damit zu beschäftigen?“, möchte die Hoheit wissen. „Schon mein Großvater und Vater haben Apfelwein gemacht“, erinnert er sich. Konkreter Anlass waren 250 Liter Apfelwein, die Anfang der 90er Jahre „lang“ geworden waren. Der Most enthielt zu wenig Gerbstoffe, und es gab im Frühjahr eine zweite Gärung. „Er läuft dann wie Öl und schmeckt wie Essig“; erklärt Fischer. Die Zugabe von Speierling, Mispel oder Wildapfel verlängert den Gärprozess und klärt das Getränk. Dieses Missgeschick veranlasste Fischer, sich zu informieren und Seminare zu belegen. „Ich bin da so reingerutscht“, sagt er heute. Auch in die Wiederbelebung des Erbes von Obstpfarrer Johann Ludwig Christ (1739 bis 1813), eines bekannten Obstzüchters und Pomologen, der seit 1885 ein Denkmal hat. Heute gibt es in Kronberg wieder rund 180 Apfelsorten und Heiko Fischer erkennt viele an ihren äußeren Merkmalen. An der Tiefe und Größe der Kelch- und der Stielgrube, Farbe und Beschaffenheit der Schale. Daran, ob ein Apfel hoch und kugelig oder schlank ist. Der Boskop etwa hat eine leicht verschorfte Schale, der Cox Orange ist kräftig Rot und Gelb und beim Kloppenheimer Streifling sagt schon der Name etwas über sein Aussehen. Heiko Fischer isst am liebsten Freiherr von Berlepsch - ebenfalls eine alte Sorte. Denn die liegen dem Speierling-Papst besonders am Herzen. Vielleicht lädt die Königin den Papst ja mal zum Gegenbesuch bei selbst gebackenem Apfelkuchen ein.

Sie selbst war im September zu vielen Veranstaltungen eingeladen: Beim Berger Markt zur Verabschiedung der alten und Inthronisation der neuen Apfelweinkönigin, zur Stippvisite des Weinfestes am Houiller Platz in Friedrichsdorf und zum Winzerfest in Alzey. Das Kürbisfest in Niederdorfelden hat sie stark beeindruckt, weil es hier nette Menschen gab, die sich ausschließlich um die Hoheiten kümmerten. Der Tag der offenen Tür der Firma externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Ohropax, der Erntedankmarkt der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Landjugend, der Besuch der Kita Große Lache und das Herbstkonzert der Wiesbachtaler Musikanten waren gelungene Wehrheimer Veranstaltungen. Peggy I. hat als Kellnerin bei den Wiesbachtalern 114 Euro verdient und wird sie einem guten Zweck zukommen lassen. „Welcher das ist, habe ich noch nicht festgelegt.“

 

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Oktober 2011


Peggy mit Vereinsringvorsitzenden Walter Simon, Pfaffenwiesbach

Eine echte Pfaffenwiesbacherin

. . . die ganz Wehrheim als Apfelblütenkönigin vertritt – beim Treffen mit Walter Simon zieht Peggy I. Zwischenbilanz

 

Der Oktober war für Apfelblütenkönigin Peggy I. ereignisreich. Als "Pfaffenwiesbacher Mädsche" hat sie darüber mit dem Pfaffenwiesbacher Vereinsringvorsitzenden Walter Simon gesprochen.

 

 

Von Gerrit Mai

Apfelblütenkönigin Peggy I. und Vereinsringvorsitzender Walter SImon lieben ihr Pfaffenwiesbach. Für Apfelblütenkönigin Peggy Seeger ist jetzt Halbzeit. Sechs Monate Amtszeit liegen hinter, sechs Monate vor ihr. Sie zieht eine positive Zwischenbilanz. "Es gab viele schöne Termine, die einen, wie der im Kurstift in Bad Homburg, weil ich Menschen eine Freude machen konnte, andere, wie die Jubiläumsfeier in einem Kaufpark in Dresden, weil ich dort gleich ganz Hessen vertreten habe."

16 Hoheiten aus ganz Deutschland waren dabei, und die Veranstalter hatten ihnen einen Thron gebaut, auf dem sie Platz nehmen durften, während sie über ihr Bundesland und ihre Heimat interviewt wurden. "Ich habe zunächst über externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Hessen berichtet, dann aber auch unsere Region und Wehrheim vorgestellt."

Angefangen hatte ihre Amtszeit mit der Krönung Anfang Mai, aber an den ersten offiziellen Termin kann sie sich auch noch gut erinnern: Es war der 70. Geburtstag des SPD-Politikers, Vereinsring- und TSG-Vorsitzenden Walter Simon. Sie hat ihm damals eine Kette aus 70 Ein-Cent-Münzen geschenkt. Ein Gedicht hatte Peggy I. auch mitgebracht. Darin beschrieb sie den Sinn der Kette, deren unterschiedliche Münzen die guten und schlechten Jahre im Leben darstellen sollen. Und sie riet, sich damit ins stille Kämmerlein zurück- und Bilanz zu ziehen: "Per Saldo wird sich dann ergeben, es ist doch ein erfülltes Leben!"

Dieses Leben Walter Simons findet seit 25 Jahren in externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Pfaffenwiesbach statt, und Peggy I. ist für Walter Simon "unser Mädsche". Er ist sichtlich stolz darauf, dass eine Pfaffenwiesbacherin Apfelblütenkönigin geworden ist. "Es muss auch so sein, dass alle Ortschaften repräsentiert werden." Aus diesen Worten spricht der Vereinsringvorsitzende. Allerdings: Auch in Pfaffenwiesbach könnte die Präsenz größer sein und sie öfter mal eingeladen werden, findet Peggy. Bisher war sie nur bei der Bewertung des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" und beim Konzert der Wiesbachtaler Musikanten sowie bei einem diamantenen Hochzeitspaar, dem sie persönlich gratulierte.

Für den Politiker Simon ist das Amt der Apfelblütenkönigin ein "tolles Aushängeschild", denn: "Apfeldorf und Apfelblütenkönigin gehören zusammen." Da spricht der "Südtiroler" Simon, der viele Wochen im Jahr in der Region Natz-Schabs verbringt. Denn auch hier spielt das gesunde Obst eine wichtige Rolle. Umso mehr freut es ihn, dass die Hoheit an Ostern mit der Gemeinde nach externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Mühlbach in Südtirol fährt.

 

Wie läuft’s woanders?

 

Die Königin hat auch eine Frage: "Was könnte ich für die Gemeinde noch mehr tun, als bei Veranstaltungen dabei zu sein, zu winken und zu lächeln?" Dazu fällt dem Politiker und Vereinsmenschen ebenfalls etwas ein: "Du könntest uns an deinen Erfahrungen teilhaben lassen und davon berichten, was in den Orten, in denen du zu Gast warst, anders und besser gemacht wird."

Die Königin hat sich für ihr Amt allerdings auch im Oktober mächtig ins Zeug gelegt: Außer in Dresden und im Kurstift war sie bei den Kelterfesten auf dem Talhof in Wernborn und in Hausen-Arnsbach, beim Mais- und Kürbisfest in Bruchköbel, bei dem die Zuckermaiskönigin Martina I. im Amt bestätigt wurde, bei der Einweihung des externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Mehr-Generationen-Hauses und beim 30-jährigen Bestehen des gemischten Chors der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Sängerlust Friedrichsthal.

Für 2012 hat sie jetzt auch schon einen Termin: Walter Simon hat sie als erste zum Festkommers anlässlich des 125-jährigen Bestehens der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen TSG am Samstag, 17. März, in die Wiesbachtalhalle eingeladen.

 

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November 2011


Peggy mit dem Nikolaus

Große Ehrfurcht und viel Respekt

Beim Gipfeltreffen von Nikolaus und Apfelblütenkönigin gibt es tiefgründige Gespräche

Wenn der Nikolaus und die Apfelblütenkönigin sich treffen, haben sie sich viel zu erzählen. Beide freuen sich, wenn sie ein Lächeln auf das Gesicht von Kindern und alten Menschen zaubern können.

 

Von Gerrit Mai

Apfelblütenkönigin Peggy I. hat sich mit dem Nikolaus getroffen und mit ihm über seine und ihre Aufgaben gesprochen.

Dass man in Waren an der Müritz Wehrheim nicht kennt, sei den Mecklenburg-Vorpommern verziehen. Weinheim, wie die Taunus-Gemeinde beim Besuch von Apfelblütenkönigin Peggy I. genannt wurde, klingt doch auch nicht schlecht – Apfelweinheim wäre vielleicht noch besser. Doch Spaß beiseite, im November hatte die Hoheit gleich zwei herausragende Auftritte. Den einen an der Müritz, wo sie drei Tage feierte und unter den insgesamt 34 anwesenden Königinnen zur Hoheit gekrönt wurde, die den weitesten Weg hatte – immerhin 700 Kilometer.

Der andere war ranghöher, denn beim hessischen Königinnentreffen begrüßte sie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) persönlich, während die Hoheiten an der Müritz mit der Stellvertreterin des Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) vorliebnehmen mussten. Im Schloss Biebrich in Wiesbaden kamen rund 100 hessische Hoheiten zusammen, aber ein wirklich großartiges Erlebnis sei das nicht gewesen, erzählte Peggy I.

Eine Stunde warten, ein kurzer Händedruck, Küsschen links, Küsschen rechts, eine Begrüßungsfloskel, eine weitere Dreiviertelstunde warten bis alle Hoheiten den Ministerpräsidenten geküsst hatten, ab ging‘s zum Büfett, und das war‘s.

Da war das Treffen mit dem Nikolaus, das die Hoheit kürzlich hatte, doch intensiver und tiefgründiger. Wie sich recht schnell herausstellte, haben beide ähnliche Interessen: Sie möchten den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

 

Lächeln ist wichtiger

 

Der Nikolaus schafft das meist nur bei den Kindern und nur an einem Tag im Jahr, während die Hoheit ganzjährig im Dienst ist. Ihr sei aber auch das Lächeln von Kindern und älteren Menschen beim Besuch in der Kita, im Altersheim, dem Seniorennachmittag oder ein Gespräch in der Tagesstätte des Diakonischen Werks wichtiger als öffentlichkeitswirksame Auftritte. Diese hatte sie im November bei der Eröffnung der Sachsenhäuser Faschingskampagne, und zur Preview des im Usinger Land gedrehten Tatorts "Das Dorf" mit Ulrich Tukur war sie auch eingeladen.

Klar, der Nikolaus kommt um öffentlichkeitswirksame Auftritte wie beim Weihnachtsmarkt nicht herum, aber auch für ihn zählt die soziale und menschliche Komponente. Der fromme Mann weiß, warum er nur zu den Kindern kommt und sie beschenkt: "Die Erwachsenen sind zu abgeklärt, wenn ich das Lachen und den Glanz in den Kinderaugen sehe, macht mich das froh."

Er findet es nicht gut, dass die Geschenkeflut so stark zunimmt, so dass er sich noch zwei weitere Rentiere zulegen musste. "Rudolf ist schon alt, er schafft es nicht mehr allein", erklärte er. Warum ausgerechnet auf dem Weg zum Fest der Liebe und an den Weihnachtsfeiertagen selbst Stress und Disharmonie ansteigen, weiß der Nikolaus auch nicht. Aber er hat einen Vorschlag: "Wir sollten einfach wieder näher zusammenrücken und uns ab und zu mal verzaubern lassen", schlug er Peggy I. vor.

Sie kennt den Zauber, der von Nikolaus und Christkind aus geht. "Früher war da bei mir eine große Ehrfurcht und viel Respekt." Die Rute musste Knecht Ruprecht aber nie auspacken. Heute sammelt die Königin in der Adventszeit Geld für einen guten Zweck. Peggy I. verkauft auf dem Weihnachtsmarkt am kommenden Samstag selbst gekochten Apfelweingelee.

 

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Dezember 2011


Peggy I. und Elmar Feitenhansl haben schon die Wunderkerzen angezündet und wünschen ein gutes neues Jahr. Foto: Mai

Kirche trifft Königin

Was Peggy I. und Elmar Feitenhansl verbindet

 

Pfarrgemeinderat und Apfelblütenkönigin haben einiges gemeinsam und können sich ergänzen. Das ergab ein Gespräch zwischen Elmar Feitenhansl und Peggy I. , die zum Monatsende auch zurückblickt.

Von Gerrit Mai

 

Beide setzen sich nach bestem Wissen und Gewissen für ihre Gemeinde ein. Er für die externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Pfarrgemeinde

externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen St. Georg, sie für das Apfeldorf insgesamt. Elmar Feitenhansl und Peggy Seeger arbeiten gerne ehrenamtlich. Er seit langem im Pfarrgemeinderat (PGR) und sie seit einem Dreivierteljahr als Apfelblütenkönigin.

Während das Amt der Hoheit zeitlich begrenzt ist, liegt es beim Ehrenamt in leitender Position der Pfarrgemeinde an jedem selbst, wie lange er dabei bleibt. Feitenhansl war von 1999 bis 2003 und in den vergangenen vier Jahren Vorsitzender des Gremiums. Den Posten hat nach der jüngsten Wahl im Oktober kürzlich Heidrun Jung übernommen.

Vier Jahre in einem solchen, in erster Linie vermittelnden Amt seien schon anstrengend, meint der 37-Jährige. "Es ist in letzter Zeit schwerer geworden, zwischen Haupt-, Neben- und Ehrenamtlichen auszugleichen und den richtigen Weg zu finden."

Ehrenamtliche wie auch Hauptamtliche hätten bestimmte Vorstellungen, die aber nicht immer umzusetzen seien. Doch der Kirchenmann kennt sich aus. Er ist nicht nur schon viele Jahre im PGR, sondern hat auch zwei berufliche Standbeine im kirchlichen Bereich. Feitenhansl ist diplomierter Theologe und Diplom-Kirchenmusiker. Das ist allerdings kaum verwunderlich, denn schon in jungen Jahren war er als hervorragender Organist über die Heimatgemeinde hinaus bekannt.

Anders als die Wahl einer Königin, die ja bekanntlich von einem kleinen Gremium erkoren wird, ist die zum Pfarrgemeinderat eine Persönlichkeitswahl. Dennoch habe der PGR mit den Kandidaten, die er aufstellt, einen gewissen Einfluss. Eine ausgeglichene Altersstruktur sei ebenso wichtig, wie man Menschen mit den unterschiedlichsten Talenten brauche.

Deshalb werden auch die Kandidaten, die nicht auf Anhieb ins Gremium gewählt wurden, ihren Begabungen entsprechend eingesetzt, wenn sie es möchten. Eine Beauftragung heißt, dass der PGR Gemeindemitglieder, die dem Gremium nicht angehören, mit Aufgaben betraut.

Kürzlich hat auch Peggy I., die sich bei der PGR-Wahl im Oktober als Kandidatin zur Verfügung gestellt hatte, einen Brief bekommen. "Ich wurde gefragt, in welchem Bereich ich mir eine Beauftragung vorstellen kann." Die Apfelblütenkönigin würde gerne eine Aufgabe im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. "Da könnte ich meine Erfahrungen als Apfelblütenkönigin einbringen." Denn mit der Öffentlichkeit umzugehen, hat sie bei ihren bisher etwa 70 Terminen wahrlich gelernt.

 

Frankfurt von oben

 

Im Dezember gehörten zu ihren Terminen der Wehrheimer Weihnachtsmarkt, die Seniorenweihnachtsfeier im Bürgerhaus, eine Ausstellungseröffnung im offenen Atelier des Diakonischen Werks, Ehrungen bei der Weihnachtsfeier des VdK, ein Besuch im Landtag und der Hallenflugschau der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Fliegergruppe Hochtaunus, die Weihnachtsfeier der externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Landfrauen sowie der Wiesbachtaler Musikanten. Einer der Höhepunkte im wahrsten Wortsinn war der "Weihnachtsmarkt von oben", zu dem sie auf den Turm der Frankfurter externer Hyperlink in neuem Fenster öffnen Nikolaikirche klettern durfte.

 

 

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Januar 2012


Motivansicht mit Apfelbaum


Peggy zu Besuch bei den "ausrangierten" Elferratsfrauen des WCV

Das Apfeldorf sucht . . .

. . . eine eigene Hymne

 

Wer sich mit seiner Heimat Wehrheim identifiziert, soll von diesem Verbundenheitsgefühl ein Lied singen können.

Peggy I. alias Peggy Seeger aus Pfaffenwiesbach ist die amtierende Apfelblütenkönigin. Wem darf sie am 6. Mai das Zepter überreichen und das Krönchen ins Haar stecken? 

Wäre es nicht toll, wenn das Apfeldorf auch einen Apfel- oder Apfelblütensong hätte? Deshalb, liebe Wehrheimer, lassen Sie Ihrer poetischen Kreativität freien Lauf und schreiben Sie ein Lied, das die Bedeutung des Apfels für Wehrheim in den Mittelpunkt stellt.

Seit etwa 30 Jahren pflanzt die Gemeinde Apfelbäume, nennt sich seit nahezu einem Jahrzehnt Apfeldorf, hat die achte Apfelblütenkönigin inthronisiert und feiert alljährlich im Mai ein Apfelblütenfest. Nicht zu vergessen die Apfelweinfreunde, die das geliebte Stöffche umwerben, und die Landfrauen, die den leckersten Apfelkuchen backen. Das alles ist es doch Wert, in Verse gefasst zu werden.

Lässt man sich diese Aufzählungen auf der Zunge zergehen, fällt auf, dass eins wirklich fehlt. Ein Lied als Erkennungsmelodie der Apfelblütenkönigin und fürs Apfelblütenfest, aber auch als Hymne des Apfeldorfs.

Einen Komponisten haben Gemeinde und Taunus Zeitung als Verantwortliche für Fest und Königin schon gefunden. Der Pfaffenwiesbacher Diplom-Musiker und Organist Elmar Feitenhansl hat sich bereit erklärt, einen Text zu vertonen. Problem ist, dass es noch keinen Text gibt, der in Musik umzusetzen wäre.

Äpfel stehen sinnbildlich für Wehrheim, das nun eine fruchtig-frische Hymne bekommen soll. Die Bürger des Apfeldorfs werden daher in einem Wettbewerb aufgefordert, sich ein paar nette Verse auszudenken, denn Kreativität gibt‘s in Wehrheim zur Genüge. Schön, wenn sich daraus gleich ein ganzes Lied ergibt, aber auch einige Verse oder Zeilen genügen. Apfelblütenkönigin Peggy I. möchte die Ideen gemeinsam mit Elmar Feitenhansl in Liedform umsetzen.

Text-Einsendungen sind bis Mittwoch, 29. Februar, an die TZ zu schicken: Per Post an die Taunus Zeitung, Kreuzgasse 22, 61250 Usingen, per Fax unter (0 60 81) 91 86 29 oder per E-Mail an tz-usingen@fnp.de. Bitte Namen, Anschrift und Telefonnummer nicht vergessen. Die besten Ideen werden prämiert. Zu gewinnen gibt es eine Dauerkarte und zwei Zehnerkarten fürs Ludwig-Bender-Bad. mai (mai)

 

 

 

 

Von Gerrit Mai

Die „Ausrangierde“ - ehemalige Elferratsfrauen - und die Apfelblütenkönigin haben einiges gemeinsam. Dass die Hoheit keine von ihnen werden kann, wenn sie selbst „ausrangiert“ ist, tut  Peggy schon ein wenig leid.

Eine Weinkönigin haben sie schon und eine Schnapsprinzessin auch. Weinkönigin ist Simone Moos, weil sie aus einem Weingut stammt und wer die Schnapsprinzessin ist, verraten die „Ausrangierde“ nicht. Ob in diese Reihe auch die Apfelblütenkönigin passt, wenn Peggy I. ihre Krone absetzen, das Zepter weiter geben und ihr Kleid in den Schrank hängen muss? Wohl kaum. „Wer bei uns mitmachen möchte, muss über längere Zeit im Elferrat gewesen sein“, erläutert Petra Stark die strengen Regeln. Doch wie wäre es umgekehrt? Bei so viel Kreativität könnte sich doch auch mal eine „Ausrangierde“ als Apfelblütenkönigin bewerben. Vor einigen Jahren hatten sie in der Fastnacht immerhin einen Auftritt als „Dorfäppel“. Nein, eine allein, das geht gar nicht, erklärt Gabi Backmeister: „Wenn, dann machen wir das alle zusammen.“ Die 78 Termine, die Peggy bisher hatte, seien allein kaum zu bewältigen. „Im Rudel“ sei das auch lustiger. Wer die Frauengruppe kennt weiß, dass immer etwas los ist, wenn sie „im Rudel“ auftreten. Sei es bei der Fremdensitzung in Friedrichsthal, bei Veranstaltungen der Limes-Krätscher, etwa den närrischen Umzügen. Sie basteln derzeit an ihren Kostümen, aber wie sie aussehen, wird nicht verraten. Zum Bastelabend, bei dem die Hoheit dabei sein durfte, stehen leckere Häppchen auf dem Tisch und der Äppler fließt aus dem blauen Krug direkt in original Apfelweingläser aus dem „Blauen Bock“ von Heinz Schenk. Die Frauen kennen keine Berührungsängste und sind schnell per du mit der Königin. Fragen, wie „darfst du auch Geschenke annehmen?“, oder „warum hast du dich beworben?“ sind schnell geklärt. Gastgeschenke darf sie annehmen, aber das sei meist nur ein Blumenstrauß, und an eine Bewerbung hat Peggy schon gedacht, als Vanessa I. schwanger wurde. „Wenn sie eine Schwangere nehmen, könnte es auch mal eine Alte sein.“ Die Antwort passt gut zu den „Ausrangierde“, denn sie lachen gerne auch über sich selbst. Und sie sind gut vorbereitet. Als mitten im Gespräch das Telefon klingelt, meldet sich „Radio Tallinn“. Der Mann am Ende der Strippe fordert die Hoheit in gebrochenem Deutsch auf, die drei Liköre, welche die Frauen in Windeseile auf den Tisch gestellt haben, zu probieren. Herauszufinden, welcher davon „Vana Tallinn“ ist, lautet die Aufgabe. Peggy schmeckt den Kräuterlikör aus Estland zwischen dem Wehrheimer Sommerapfel und einem französischen Calvados schnell heraus. Als sie erfährt, dass der Anruf tatsächlich aus Estland (von Andreas Stark, der dort beruflich zu tun hatte) kam, verschlägt es Peggy die Sprache. Zu ihrer Frage: „Wie hat es mit euch angefangen?“, kommt Angela Haag zu Wort. Sie berichtet von ihrer neuen Hüfte. Ja, die ist wichtig, denn sie erinnert daran, dass alles vor genau zwölf Jahren begann. Angela Haag hatte den Elferrat verlassen, um jüngeren Platz zu machen. Nun stand sie beim Umzug mit Tränen in den Augen am Straßenrand und schwor sich: „Das passiert mir nie wieder.“ Ein Jahr später hatte sie sich zusammen mit Regina Blecher, die auch ausgeschieden war, einen Wagen gebaut und der Name „Ausrangierde“ prangte darauf. Nach und nach kamen Gabi Backmeister, Sabine Röske, Petra Stark, Claudia Velte, Simone Moos, Sylvia Schwalbe und Ellen Driesch dazu, heute sind sie ein eingeschworenes Team. Dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, beweisen sie Jahr für Jahr in der Faschingszeit. „Das Schöne daran ist, wir müssen nicht mehr, wir dürfen, wenn wir möchten“, bringt Gabi Backmeister ihren Einsatz auf den Punkt. Die Altenheimtour liege ihnen besonders am Herzen. „Es ist schön zu sehen, wie sich die alten Menschen freuen“, darin sind sie sich einig. Der Satz könnte von Peggy I. stammen, denn das hat sie auch schon festgestellt. Vielleicht überlegen es sich die „Ausrangierde“ ja doch und nehmen sie als Ehrenmitglied in ihre Reihen auf. Eine Hoheit - auch wenn sie ausrangiert ist - könnte eine Zierde sein. 

 

 

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Februar 2012


Närrischer Umzug und Rathausstürmung am Faschingssamstag

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